Reiten

Paragleiten über die Dolomiten

Gleitschirmfliegen auf der Seiser Alm

Wer zum Paragleiten oder Gleitschirmfliegen zur Seiser Alm kommt, der ist am Flugberg Spitzbühl bzw. Spitzbichl bestens aufgehoben.

Ausgestattet mit festem Schuhwerk und Wanderbekleidung, gelangt man mit dem Spitzbühl-Sessellift hinauf zum 1980 m hoch gelegenen Naturstartplatz des Fluggebietes. Als Fluggast eines Tandem-Teams, erhält man vor dem Flug mit dem Gleitschirm einen entsprechenden Fluganzug, einen Helm, einen Sitz und natürlich eine Einweisung in das Flugverhalten.

Nach wenigen aber aufregenden Laufschritten, heben Gleitschirmpilot und Passagier bereits über der steil abbrechenden Wiesenkante ab und schweben gemeinsam über die grandiosen Bergpanoramen der Seiser Alm. Während einer Flugdauer von rund einer halben Stunde, gleitet man gemächlich hinunter ins Tal und landet schließlich auf der großen Landewiese in St. Valentin, direkt neben der Zufahrtstraße zur Seiser Alm.

Das Paragleiten ist auf der Seiser Alm ganzjährig möglich unter der Voraussetzung, dass günstige Wetterverhältnisse vorherrschen. Geübte Gleitschirmflieger bevorzugen die besonders gute Thermik im Mai und Juni, schwärmen aber auch von den sogenannten "Genussflügen" im Herbst.
Das Emporsteigen am Schlern über die westliche Seite der Santnerspitze oder über die Euringerspitze ist für viele Paragleiter die absolute Krönung eines Thermikfluges.

Informationen zum Gleitschirmfliegen sind beim Tourismusverein Seiser Alm, beim Paraclub Kastelruth in Seis oder beim Deltaclub Seiser Alm in Terlan erhältlich. In St. Ulrich im benachbarten Grödental befindet sich mit dem 2450 m hohen Secedagebiet ein weiteres Flugareal.